» Füttern
Sein Baby zu füttern ist eine sehr intensive Erfahrung, bei der die Eltern viel Nähe erleben können und eine innige Bindung zu ihrem Kind entwickeln. Je nach dem, ob ein Kind gestillt wird oder nicht läuft das Füttern natürlich unterschiedlich ab. Stillkinder haben natürlich eine deutlich größere Nähe zu ihrer Mutter, da sie direkten Hautkontakt beim Trinken haben, diesen sollte man Flaschenkindern wenn möglich auch geben, damit sie sich geborgener fühlen können.
Wichtig ist natürlich, dass man das Baby aufstoßen lässt, wenn man die Brust wechselt oder die Flasche leer ist, damit es keine Bauchschmerzen bekommt. Wenn dabei ein Teil der Nahrung wieder ausgestoßen wird ist das in der Regel nicht schlimm, sondern ist in der besonderen Anatomie des Babys begründet, dessen Speiseröhre noch mehr oder weniger offen in den Magen ragt. Wichtig ist auch, dass besonders Väter sich in der ersten Zeit oft ein wenig ausgeschlossen fühlen, wenn die Frauen die Ernährung übernehmen.
Deshalb sollte man hin und wieder auch Situationen schaffen, in denen der Vater diesen Part übernehmen und so seine Beziehung zum Kind festigen kann. Bei Stillkinder kann man den Vater zum Beispiel Tee aus dem Fläschchen geben lassen, Flaschenkinder können von den Eltern abwechselnd versorgt werden, so hat jeder mehr Ruhe und Zeit für sich und beide verbringen gleich viel Zeit mit dem Baby und seiner Pflege in den ersten Wochen und Monaten, die besonders schön und befriedigend ist.
Wenn Kinder sich weigern zu essen, muss die Mutter oder der Vater meist etwas kreativ werden. Da hilft es Spielzeug zu Hilfe zu nehmen. Bei Mädchen helfen oft kleine Pferdchen (z.B. Filly) um das Essen interessanter zu machen.